Die MÄNN bei der Fahrradrallye

Von In Allgemein

Kinderspielplatz, Wasser am Gürtel, ein Murmelbahn und ähnliches. Spiel ohne Grenzen im Bezirksverband Kevelaer

Das darf ja wohl nicht wahr. Diese oder ähnliche Gedanken fuhr wohl dem ein oder anderen durch den Kopf. Wochenlang heiß und im wahrsten Sinne Furztrocken. Ausgerechnet an dem Samstag als die Fahrradrallye stattfand meldete sich Petrus an, er würde gerne mal vorbeischauen. Na besten Dank. Aber vorab, es hielt sich in Grenzen. Erst zur Siegerehrung in Kervenheim öffnete der Himmel seine Pforten. Fast alle saßen da schon im Trocknen. Nur die Organisatoren, welche Ehrungen vornehmen mussten, dürften das köstliche Nass genießen. Nun Zum Ablauf. Gestartet wurde in Hees – Baal. Unter anderem mussten Verschiedene Rate-, Such oder Mathematik Aufgaben gelöst werden. Das Salz in der Suppe hingegen waren die Action – Spiele. Die Organisatoren haben wieder interessante Übungen zusammengetragen. Erste Station war ein Kinderspielplatz. Wann war wohl der einzelne selber darüber getobt oder gestolpert…..? Gürtel um den Bauch geschnallt, Seil dran, kleiner Eimer an das Seil, Wasser drin und ab die Post. Über den Parcours. Am Schluss sollte natürlich so viel Wasser wie möglich ins Ziel gebracht werden. Hört sich einfach, war es aber nicht.

Nächste Station. Im Vorteil war das Team welches über kräftige Lungen verfügt. Als lebende Erbsensauger mussten ebendiese mittels Ökologisch unbedenklichen Strohhalmen aus einer sehr großen in fünf sehr kleine Schüsseln befördert werden. Zwei atemlose Minuten für die Sportler und Sportlerinnen.

Jetzt liefen einige Wegfindungsroutinen, Trink- und Verpflegungspausen ab. Es galt anschließend verlorene Zeit aufzuholen. Also Knallgas. Es wurde in atemberaubender Geschwindigkeit an der Niers entlang gefietst, dass leider einige Zeichen die zur Lösung beitrugen übersehen wurden. Na gut, passiert. Zurückfahren wollte keiner so unbedingt. Eine Flasche voller Wasser. Daran fünf unterschiedlich lange Seile befestigt. Jetzt galt es mit Geschick die Seile zu heben oder senken und kleinere Becher unterschiedlicher Werte zu füllen. Im Anschluss ging es pädagogisch weiter. Es wurde die Wahrnehmung, kognitive Fähigkeiten und Motorik der Teilnehmer gefördert.

Golf- und Tischtennis Bälle mussten mit einer Kugelbahn bestehend aus einem Meter langen Dachrinnen befördert werden. Die Teilnehmer mussten diese dann im Laufschritt aneinandersetzen, und möglichst viele Bälle im Zielkorb sammeln. Kleine Raupe Nimmersatt? So oder so ähnlich konnte man das Schlussspiel bezeichnen. Alle Mann, Frauen, in eine riesige Gummifolie. Zehn Meter nach vorn, um eine Markierung, und wieder retour. Man war sich nicht ganz über die Kommandos einig, aber es wurde viel gelacht. Von hier aus ging es zum Zielpunkt in Kervenheim. Es gab Erfrischungen und leckeres vom Grill. Ehrungen, Orden und Urkunden. Alles was das Schützenherz begehrt. Bis auf den kleinen Schauer am Schluss wieder eine gelungene Veranstaltung. Was noch zu erwähnen wäre: Wer nicht dabei war, der hat was verpasst. Auf ein nächstes Mal, im kommenden Jahr.

Gruppe v.l.n.r.: Erwin Papon, Wolfgang Reykers, Marita Alexy, Wolfgang Schaffers und Jürgen Nobbers