Schiessgruppenausflug 2011

Von In Ausflüge

Flottenmanöver

Flottillenadmiral Reykers rief die Schiessgruppe zum Manöver, und Groß und Klein, Jung und Alt, Bruders und Schwestern, alle kamen. Der diesjährige Schiessgruppenausflug sollte auf, respektive im Wasser stattfinden. Die Niers war, naheliegend, das ausgesuchte Ziel. Seekrank schon im Spitthead, der erste strich schon vor Beginn der Tour die Segel. Wir trafen uns bei Flottillenadmiral Reykers und parkierten dort die Fahrräder. Anschließend ging es mit dem Zug nach Geldern. Nach einer fröhlichen Wanderung durch das malerische Geldern kamen wir an der wilden, reißenden Niers an.

Eine Flottille von zwei schweren Schlachtschiffen und einem Schnellboot wurde geordert. Das Schnellboot, gelber Adler, wurde als erstes zu Wasser gelassen und von der Mannschaft geentert. Unter Leitung von Kapitänleutnant Paul Koppers wurde abgelegt und der Manöverreporter war bereit das Geschehen im Bilde festzuhalten. Oberbootsmann Bernd Aymanns an der Maschine hatte seine Bootsmannsmaate fest im Griff.

Schlachtschiff, Rote Nelke, wurde hernach zu Wasser gelassen. Ein Großaufgebot von Offizieren sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Flottillenadmiral Reykers hatte nur Augen für den gesamten Manöverablauf. Admiral Rudi van Bühren sah gelassen dem Treiben der MÄNN zu. Vizeadmiral Rainer Koppers war Obmann der Paddelage. Kapitän zur See Jürgen Kisters dirigierte sein Boot durch jedweden Unbill der das kommen sollte. Stabskapitänleutnant zu See Thekla Koppers kümmerte sich um das leibliche Wohl der Mannschaft.

Als letztes ging das Schulschlauchboot, Kleine bunte Elfe, zu Wasser. Konteradmiral Michael van Bühren wollte den ein oder anderen Matrosen in den Offiziersstand erheben. Oberleutnant zur See Nils Papon ergriff die Initiative als es zu den Schießübungen kam. Die Schlacht mit Rote Nelke ist schon jetzt legendär. Unermüdlich feuerte er die anderen Offiziersanwärter an. Hauptbootsmann Lukas Schweren und Fähnrich zur See Tobias Aymanns ließen sich nicht zwei Mal bitten. Die Gegenwehr vom anderen Schlachtschiff war aber nicht ohne. So leicht lassen sich die erfahren Offiziere nicht ins Bockshorn jagen. Leutnant zur See Tim Langen war mit den Entscheidungen nicht immer einverstanden, was gegen Ende der Tour in einem Desaster endete. Dazu später mehr.

Die Staustufen boten jedes Mal eine abwechslungsreiche Unterbrechung. Anlegen, aussteigen, schleppen und wieder einsteigen muss halt geübt sein. Der ein oder andere ging mehr oder minder freiwillig baden, aber das gehört wohl dazu. Nach gut drei Stunden kam Kevelaer in Sichtweite. Was haben wir gelernt? Es gibt kein Entkommen vor wilden, sprühenden Wassermassen! Die Boote sind doch sehr stabil, kein spitzer Stein konnte dem Gummi etwas anhaben! Der Schwan war einsam, aber schneller! Man kann sogar im stehen mit dem Rücken zum Bug fahren! Die Rinder begrüßten ihren alten Melkmeister laut muhend 😉 . Dann war sie endlich da: die Brücke die das Ziel bedeutete. Und hier kam es zum Eklat zwischen Tim Langen und Michael van Bühren. Erst ging Tim ins Wasser, und Michael wurde zur Seemannstaufe, überredet. Das war die Krönung, nichts ging verloren und nichts kaputt. Herrlich!!

Der Abend endete in der Gaststätte Ehren in der von der Schiessgruppe noch ein gemeinsamer Grillabend veranstaltet wurde. Leider ließ das Wetter dann zu wünschen übrig, da der Himmel seine Schleusen dann doch noch geöffnet hatte. Vielen Dank von dieser Stelle für diesen behaglichen Tag.