Berichte unserer Schülerschützen Tobias Aymanns und Lukas Schweren in der RP unter der Rubrik „schüler lesen zeitung“ „HIER SCHREIBEN WIR“ am 18. Juni 2008

Von In Diverses

GEMEINSCHAFT in der Gilde
von Tobias Aymanns, 9b Coll. Augustinianum Gaesdochnk

Wer sich in einer Schützenbruderschaft engagiert, setzt sich sportlich und sozial für andere ein. Auch die christlichen Werte spielen eine große Rolle. Doch das Wichtigste ist und bleibt die Freundschaft.

Alles um mich herum knallt, sowohl die Druckluft, die aus den Luftgewehren schießt, als auch die Bierdeckel, die auf den Boden fallen. So ist die Vorstellung mancher, die nicht mehr über Schützen wissen. Doch es verbirgt sich sich viel mehr dahinter. Schützen bilden eine Gemeinschaft, die sich sowohl sportlich als auch in sozial engagiert. Einerseits wird jede Woche trainiert, um sich mit anderen Vereinen messen zu können. Andererseits entstehen Freundschaften. Außerdem sollte man dran denken, dass die Menschen, die sich einer Bruderschaft oder einer Gilde anschließen, sich tief mit dem Christentum verbunden fühlen. so sagt es auch der oberste Satz des Bundes der historischen, deutschen Schützenbruderschaften mit „Glaube, Sitte, Heimat“. Einstehen für den Glauben bedeutet für die Schützenbrüder, dass sie sich nach den christlichen Werten richten. Um das Leitwort „Sitte“ zu verwirklichen, treten die Bruderschaften für die christliche Kultur ein. Die Liebe zu Heimat und Vaterland zeigt sich auch in tätiger Nachbarschaftshilfe, die die Bruderschaften leisten, wie es auf der Homepage des Bundes heißt.
Auch meine Familie ist seit langem schon den Schützen zugewandt, ich selber habe auch schon Erfolge feiern und an der großen Gemeinschaft teilhaben dürfen. Die St. Antonius Gilde Kevelaer besteht nunmehr seit 1531. Eine so lange Zeit kann ein Verein nur bestehen, wenn seine Mitglieder die Traditionen und Pflichten pflegen.

Schützen wollen nicht nur Feiern
von Lukas Schweren, 9b Coll. Augustinianum Gaesdochnk


Schützen – da denken manche an sich betrinkende, konservative, alte Männer mit schweren Ketten um den Hals. Das sind Vorurteile, die manche haben – dabei hatten sie noch nie wirklich Kontakt mit Schützen. Schützen geht es um „Glaube, Sitte, Heimat“. Ebenso geht es ihnen um sportliche Aktivitäten wie Luftgewehrschießen und Fahnenschwenken. Ziel von Schützenvereinen ist auch, Gemeinschaft zu stärken. Die Schützenvereine folgen dem Glauben in ihrem Motto sehr genau, da sie sich mit der Kirche verbunden fühlen und vor vielen Aktionen wie Ausflügen, Märschen und Festen sich um den Segen Gottes bemühen und um einen erfolgreichen und gelungenen Tag bitten. Sie lassen sich vielleicht schon mal gehen, doch bereits beim nächsten Training steht das sportliche Engagement wieder im Mittelpunkt.